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7 PSYCHOS | AB 6. DEZEMBER IM KINO!

Facbook

"Genial."

NEON

"Durchgeknallte Gangster-Klamotte. Kultverdächtig!"

Joy

"...ein wahnwitziges Vergnügen voll bizarrer Figuren"

Rolling Stone

"Durchgedrehte Story mit einem gnadenlos coolen Colin Farrell"

TV MOVIE

"Eine ultra-schwarze Komödie"

The Seattle Times

"It's crazy-killer fun"

rollingstone.com

MARTY (Colin Farrell)

Als Sohn eines Fußballers liebäugelt der am 31. Mai 1976 in Castlenock, Irland, geborene Colin Farrell zunächst mit einer sportlichen Laufbahn.

Nach einem Auslandsjahr in Australien, wo er als Model arbeitet, und einem abgebrochenen Schauspielstudium in Dublin übernimmt er mit Anfang 20 jedoch erste kleine Rollen an Londoner Bühnen und in Filmen von Tim Roth und Kevin Spacey. Als US-Soldaten, der in den Vietnamkrieg ziehen soll, wird er mit Joel Schumachers „Tigerland“ (2001) auf einen Schlag berühmt. Anschließend steht er mit den Größten seiner Zunft vor der Kamera: Bruce Willis („Das Tribunal“, 2002), Tom Cruise („Minority Report“, 2002), Ben Affleck („Daredevil“, 2003) oder Al Pacino („Der Einsatz“, 2003).

Auch namhafte Regisseure reißen sich um den gutaussehenden Iren: Oliver Stone („Alexander“, 2004), Terrence Malick („The New World“, 2005), Michael Mann („Miami Vice“, 2006) und Woody Allen, mit dem Colin Farrell 2007 „Cassandras Traum“ dreht. Für seine Rolle als Auftragsmörder in Michael McDonaghs „Brügge sehen… und sterben?“ (2008) gewinnt er 2009 einen Golden Globe. Der stete Wechsel zwischen kleinen, unabhängig produzierten Filmen wie „Crazy Heart“ (2009) oder Neil Jordans „Ondine – Das Mädchen aus dem Meer“ (2009) mit Hollywood-Blockbustern wie „Kill the Boss“ (2011) oder dem Schwarzenegger-Remake „Total Recall“ (2012) sichert Colin Farrell einen festen Platz im britischen Kino und in der A-Liga von Hollywood.

Demnächst wird er in dem Thriller „Dead Man Down“ mit Noomi Rapace und „Saving Mr. Banks“ mit Emma Thompson und Tom Hanks (über die Entstehungsgeschichte des Films „Mary Poppins“) zu sehen sein.

BILLY (Sam Rockwell)

Der Schauspielersohn kommt am 5. November 1968 im kalifornischen Daly City zur Welt und spielt erstmals mit zehn Jahren an der Seite seiner Mutter.

Nach einigen kleinen Rollen bei Film und Fernsehen folgt der Umzug nach New York, wo Rockwell Schauspielunterricht nimmt. Etwa ab Mitte der 1990er Jahre hebt seine Karriere richtig ab, und er dreht schon bald mit einigen der bekanntesten Regisseure aus der Independent-Szene, darunter Alexandre Rockwell („Liebe bis zum Tod“, 1994), Julian Schnabel („Basquiat“, 1996) und Tom DiCillo („Box of Moonlight“, 1996).

Auch in publikumswirksamen, großen Hollywoodproduktionen ist Rockwell zu sehen, u.a. in „The Green Mile“ (1999), „3 Engel für Charlie“ (2000) und in George Clooneys „Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind“ (2002), für den er auf der Berlinale mit einem Silbernen Bären für den Besten Darsteller ausgezeichnet wird.

Rockwell, der auf der Bühne, im TV und auf der Leinwand bislang mehr als 70 Rollen spielte, wird demnächst neben Jane Fonda, Ray Liotta und Olivia Wilde in der Komödie „Better Living Through Chemistry“ und mit Steve Carrell und Amanda Peet in der Komödie „The Way, Way Back“ zu sehen sein.

CHARLIE (Woody Harrelson)

Am 23. Juli 1961 in Midland, Texas geboren, wächst Woody Harrelson mit Mutter und zwei Brüdern in Ohio auf.

Nach einem Englisch- und Schauspielstudium am Hanover College in Indiana spielt er ab 1982 im Ensemble der erfolgreichen Fernsehserie „Cheers“. Vier Jahre später folgt sein Kinodebüt an der Seite von Goldie Hawn und Wesley Snipes in der Sportkomödie „Wildcats“. Mit Snipes steht er noch in zwei weiteren Filmen vor der Kamera: Spike Lees „Weiße Jungs bringen‘s nicht“ (1992) und in „Money Train“ (1995).

Weltberühmt wird Harrelson jedoch als Killer Mickey Knox in Oliver Stones Skandalfilm „Natural Born Killers“ (1994). Um nicht auf Rollen als Bösewicht reduziert zu werden, unterstreicht er seine umfangreiche Palette anschließend mit ganz unterschiedlichen Darstellungen, darunter als Krebsforscher in „The Sunchaser – Die Suche nach dem heiligen Berg“ (1996), als britischer Journalist in „Welcome to Sarajevo“ (1997), als kleiner Farmer in „The Hi-Lo Country“ (1999), als Arbeiter in „Kaltes Land“ (2005) mit Charlize Theron oder als Justin Timberlakes schwuler Kollege in „Freunde mit gewissen Vorzügen“ (2011).

Zuletzt war Woody Harrelson, der bislang zwei Oscar-Nominierungen erhalten hat (2010 für „The Messenger – Die letzte Nachricht“ und 1997 für „Larry Flint – Die nackte Wahrheit“) in „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ zu sehen. Aktuell dreht er dessen Fortsetzung „The Hunger Games: Catching Fire“.

ANGELA (Olga Kurylenko)

Die Ukrainerin kommt am 14. November 1979 in der Kleinstadt Berdyansk zur Welt.

Mit 16 Jahren wird sie von einem französischen Agenten entdeckt, als sie eine Moskauer Metro-Station verlässt. Ein Jahr später zieht sie nach Paris, lernt innerhalb von sechs Monaten Französisch und wird schon bald für Modeshootings für Magazine wie Vogue und Elle gebucht.

2004 spielt sie ihre erste Filmrolle in Diane Bertrands Drama „L’annulaire“ und ist in weiteren französischen TV- und Kinofilmen zu sehen, bevor ihr Part als Bond-Girl Camille in „James Bond 007 – Ein Quantum Trost“ sie 2008 international bekannt macht.

Zuletzt hat Olga Kurylenko an der Seite von Tom Cruise den Science-ficiton-Thriller „Oblivion“ abgedreht.

HANS (Christopher Walken)

Als Ronald Walken kommt der Schauspieler am 31. März 1943 in Astoria, New York, zur Welt. Schon als Kind entdeckt er sein Talent als Schauspieler.

1971 wird er nach kleineren Engagements beim Fernsehen, von Regielegende Sidney Lumet mit einem Part in „The Anderson Tapes“ fürs Kino entdeckt.

Nach Rollen in Komödien wie Paul Mazurskys „Next Stop, Greenwich Village“ (1976) und Woody Allens Klassiker „Der Stadtneurotiker“ (1977) macht ihn seine Darstellung eines Vietnamsoldaten in „Die durch die Hölle gehen“ (1978) auf einen Schlag zum Weltstar. Obwohl auch seine Kollegen Robert De Niro und Meryl Streep für ihre Leistungen in dem Film Nominierungen erhielten, ist es Christopher Walken, der mit einem Oscar für die Beste Nebenrolle ausgezeichnet wird.

Seitdem hat er mit den größten Regisseuren Hollywoods gearbeitet, darunter David Cronenberg („The Dead Zone“, 1983), Tim Burton („Batmans Rückkehr“, 1991, und „Sleepy Hollow“, 1999), Quentin Tarantino („Pulp Fiction“, 1994) und Steven Spielberg („Catch Me If You Can“, 2002).

Derzeit steht Christopher Walken mit Alicia Silverstone und Sharon Stone für die Komödie „Gods Behaving Badly“ vor der Kamera von Regisseur Marc Turtletaub.

KAYA (Abbie Cornish)

Am 7. August 1982 im australischen Lochinvar geboren, steht Abbie Cornish mit 13 Jahren erstmals vor einer Kamera – als Kindermodel. Mit 15 Jahren folgen Stammrollen in den Serien „Wildside“ und „Outsiders – Abenteuer Australien“ übernimmt.

Ihre Rolle in Cate Shortlands Kinofilm „Somersault – Wie Parfum in der Luft“ (2004) macht sie, ebenso wie ihren Filmpartner Sam Worthington, international bekannt. Es folgen an der Seite von Heath Ledger das australische Drogendrama „Candy – Reise der Engel“ (2006), sowie „Ein gutes Jahr“ (2006) als Partnerin von Russell Crowe und „Elizabeth – Das goldene Königreich“ (2007) neben Cate Blanchett.

Zuletzt übernahm Abbie Cornish in Madonnas Drama „W.E.“ (2011) eine der weiblichen Hauptrollen und dreht derzeit mit Samuel L. Jackson und Gary Oldman das Remake von „RoboCop“.

ZACHARIAH (Tom Waits)

Tom Waits, der am 7. Dezember 1949 im kalifornischen Whittier geboren wird, jobbt zunächst als Tankwart und Pizzabäcker, bevor er 1970 von dem Musikproduzenten Herb Cohen entdeckt wird und ab 1972 insgesamt neun Alben bei dem US-Label Asylum herausbringt, die ihm eine weltweite Fangemeinde bescheren.

1978 ist er in dem Sylvester-Stallone-Film “Vorhof zum Paradies“ in einer winzigen Rolle zu sehen, die sich jedoch als Beginn einer bemerkenswerten Kinokarriere erweisen soll: Für Francis Ford Coppola komponiert Waits nicht nur die Musik zu dessen Film „Einer mit Herz“ (1982), sondern ist auch in Coppolas Filmen „Die Outsider“ (1983), „Rumble Fish“ (1983), „Cotton Club“ (1984) und „Bram Stokers Dracula“ (1992) zu sehen.

Waits, der in Jim Jarmuschs „Down by Law“ (1986) seine wohl kultigste Rolle gespielt hat und 2011 in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen wurde, veröffentlichte im selben Jahr sein bislang letztes Album „Bad as Me“.

EIN SHIH TZU
oder DAS FATALE FELL

Es gibt Castings – und dann gibt es noch die Craigslist. Einen Monat vor Drehbeginn entdeckte Claire Dore, Cheftrainerin bei der Performing Animal Troupe (PAT), die McDonagh bei der Suche nach dem perfekten Hund half, auf der Online-Plattform Craigslist eine Anzeige für einen zehn Monate alten Shih Tzu und kaufte das Tier.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sie sich schon Dutzende von Shih Tzus angesehen. Der Hund hieß Bonny und trug damit denselben Namen wie Charlies Augapfel im Film. Das war ein Zeichen. McDonagh hatte sich einen eher kleinen Shih Tzu vorgestellt, und Bonny wog tatsächlich weniger als zehn Pfund. „Ich merkte gleich zu Beginn der Castings“, so Dore, „dass Martin ein Tierfreund ist.“ Bonny fällt laut Drehbuch Hans’ und Billy’s Nebentätigkeit zum Opfer, dem Hunde-Kidnapping.

McDonagh war sich bewusst, dass er extrem aufpassen musste, damit dieses Hunde- Kidnapping stets ein eher amüsanter Nebenstrang der Handlung bleibt und das Publikum nicht abtörnt. „Wir haben uns für eine skurrile, witzige Umsetzung entschieden, in der nichts Gemeines oder Grausames passiert. Billy ist einfach nur ein arbeitsloser Schauspieler, der Hunde entführt, um seine Rechnungen bezahlen zu können.

Als Bonny verschwindet, setzt das freilich eine Kette von Ereignissen in Gang, die die Geschichte komplett auf den Kopf stellt.“ Produzent Broadbent sagt, dass McDonagh Hunde mag und offensichtlich besonders viel Spaß daran hatte, die Figur der Bonny zu casten. Nachdem sie engagiert worden war, mangelte es Bonny am Set an nichts. Trotzdem wurde das liebenswerte Wollknäuel von der Crew und den Schauspielern nach Strich und Faden verwöhnt, insbesondere aber von Rockwell, der den Hund während eines Großteils des Drehs immer ganz in seiner Nähe hielt, und zwar aus gutem Grund: weil es das Drehbuch erforderte.

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Der Home Entertainment Trailer

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KURZINHALT

Marty (Colin Farrell), erfolgloser Autor in Hollywood, braucht dringend ein paar Anregungen für sein neues Drehbuch, denn bisher steht nur der Titel. Durch seinen besten Freund Billy (Sam Rockwell) bekommt er allerdings mehr Inspiration als ihm lieb ist: Als Hundekidnapper mischt Billy die kriminelle Szene durch den Diebstahl eines Shih Tzu ordentlich auf. Sein Pech: Es ist der heißgeliebte Schoßhund des durchgeknallten Gangsters Charlie (Woody Harrelson). Bevor Marty sich versieht, steckt er mitten in seinem eigenen Drehbuch und will nur noch eins: Überleben! Und seine Geschichte zu Ende schreiben…